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5. Tag: Mittwoch, 02.08.2006 - Valdres
Gleich hinter der Norwegischen Grenze in Svinesund kaufen wir für die restlichen Schwedenkronen so unwichtige Sachen wie T-Shirts und eine Klemm-Buchlampe und finden ganz umsonst die wichtigen Sachen, nämlich eine riesige Touristen-Information mit vielen Prospekten und ( da Karte vom ADAC-Führer vergessen wurde ) einen norwegischen Campingplatzführer.
Auf der E6 durchfahren wir pünktlich zum Berufsverkehr das regnerische Oslo im Schneckentempo. Im weiteren Verlauf klart das Wetter wieder auf, die E16 bringt uns nach Fagernes, wo wir auf die Rv51 abbiegen.

Die Valdres Hochebene erscheint uns mit den langen Schatten des Abendlichtes ganz anders als im letzen Jahr. Da wir 4 Wochen später dran sind, gibt es kaum noch Schnee und alles sieht ein bisschen irisch aus.

Kurz vor Sonnenuntergang werfen sich uns zwei Mini-Renntiere vors Auto, was unserem ABS Gelegenheit gibt, seine Daseinsberechtigung unter Beweis zu stellen. Zum Glück gibt es außer einigen Prellungen bei den Gummibärchen im Fond keine Verletzten zu beklagen.

Gegen 20.00 Uhr erreichen wir unseren Zielplatz in Maurvangen mitten in den Bergen. Die übrige Zivilisation haben wir vor 30 km hinter uns gelassen, hier gibt's nur Natur - und das beste selbstgebackene Weißbrot in ganz Norwegen .
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