6. Tag: Donnerstag 03.08.2006 - Maurvangen Bessegen

























Auf der großen Wiese vor uns übernachtete die holländische Reisegruppe
"Outdoor-Camping" mit Zelten auf ihrem Bus.


























Gespannt sehen wir zu, wie zur Weiterreise die ganze Pracht wieder eingeklappt wird.

Das Wetter ist traumhaft, also werfen wir uns nach dem Frühstück in die Wanderklamotten. Vom nahen Parkplatz führt der Weg zunächst 30 Minuten über Wald und Straße zum Ausgangspunkt am Gjende See, direkt am Fähranleger.











Neben dem Gjendeheim-Hotel geht es nun steil bergauf zum Bessegengrat, über den schon Henrik Ibsen seinen "Lügenbaron" Peer Gynt wandern ließ. In diesem Fall wandert der grundehrliche Klaus und eine Gruppe "Gebirgsjäger".













Höher und höher steigen wir durch die felsige Landschaft, im See spiegeln sich Wolken und Berge.



Nach einer Stunde ist Zeit für eine Pause und wir erklimmen eine Anhöhe abseits des Weges.





Der Gjende See ist schon ganz klein geworden, in der Ferne schlängelt sich die einzige vorhandene Straße durch die Einsamkeit.


















Petra beteiligt sich am traditionellen "Steinhaufenbauen" und um dem Kunstwerk eine persönliche Note zu geben hinterlassen wir noch zwei Gummikühe als Notration für nachfolgende Wanderer






Ab hier könnte der Wanderer um die 50 einfach wieder absteigen, aber wir sind im Höhenrausch und wollen es noch weiter wagen. Über eine mit Baumwollpflanzen übersäte Ebene kehren wir zurück auf den Wanderweg.






















Nicht lange danach ist dann neben Schwindelfreiheit auch richtiges Klettern erforderlich. Petra überlegt schon verzweifelt, wie sie da wieder runter kommt.

























Nach 3 Stunden ist der Parkplatz am Gjende-See kaum noch zu sehen, etwa eine halbe Stunde Aufstieg trennt uns noch vom Grat.



Eigentlich also nicht mehr weit, aber unsere ungeübten Muskeln fühlen sich verdächtig gummiartig an.





Also sitzen wir lieber noch eine Weile, gucken einfach über die Welt und schnüren die Schuhe schließlich auf "bergab".
















Munter springt eine Wandergruppe an uns vorbei, wir gehen die Sache ruhiger an.





Nach 6 Stunden kraxeln hat die Erde uns wieder und wir schleppen wir uns total erschossen, aber glücklich, zum Auto.


















Klaus ersehnte heiße Dusche fällt leider eiskalt aus, weil der Automat seine Münze nicht mag. Dafür funktioniert unser Gasgrill perfekt und beschert uns leckeres Grillfleisch zum Abendbrot.